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Kalivoda with the Camerata Salzburg

Leleux brillierte vom ersten Ton weg in dieser Rarität. Die spieltechnischen Anforderungen machte die Weiterentwicklung im Instrumentenbau zu damaligen Zeiten möglich.

“Der französische Oboist François Leleux war und ist der Camerata Salzburg seit langem freundschaftlich verbunden, als Solist und gelegentlich auch als Leiter. Diesmal widmete er sich den vergleichsweise eher kurzen drei Sätzen des F-Dur-Concertinos für Oboe op. 110 von Jan Václav Kalivoda… Leleux brillierte vom ersten Ton weg in dieser Rarität. Die spieltechnischen Anforderungen machte die Weiterentwicklung im Instrumentenbau zu damaligen Zeiten möglich. Leleux bewies nicht nur wieder virtuos sein stupendes instrumentales Können über die ganze Bandbreite hinweg, sondern faszinierte auch mit schier endlosem Atem. Beispielsweise in der zunächst nur von je zwei Violen und Celli unterstützten Romanze, dem Mittelsatz. Stürmischen Dank kalmierte er zeitlich passend danach durch eine Arie von Johann Sebastian Bach.”

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